MAGNIFIN ist „Feuer und Flamme“ für die METALAG Lagermanagementsoftware

Fabriksgelände MAGNIFIN
Fotos © MAGNIFIN

MAGNIFIN Magnesiaprodukte GmbH & Co KG ist Weltmarktführer in Produktion und Vertrieb hochwertiger Erzeugnisse, hauptsächlich Flammschutzmittel auf Basis von Magnesiumhydroxid. Im State of the Art Werk in Breitenau bei Graz (A) ist nun nach der Lagererweiterung das Lagerverwaltungssystem (LVS) von Metasyst Informatik im Einsatz. Dr. Kienesberger (Geschäftsführer MAGNIFIN): „Wenn wir gewusst hätten, dass alles so reibungslos abläuft, hätten wir das System bereits von vornherein für unsere gesamte Lagerhaltung eingeplant.“

Richtlinien: 99,9% Reinheit bei lückenloser Rückverfolgbarkeit

MAGNIFIN Dr. KienesbergerIdyllisch in einem Tal, neben einem kleinen Bächlein gelegen, erhebt sich das mächtige Fabrikgelände von MAGNIFIN. Der Standort ergibt sich durch den benötigten Rohstoff: Serpentin. Er wird in einem nahegelegenen Steinbruch abgebaut, aufbereitet und im Werk Breitenau zu Magnesiumderivaten verarbeitet. Magnesiumhydroxid beispielsweise, findet Verwendung als mineralisches Flammschutzmittel, das unter anderem als Kunststoffzusatz bei Kabelummantelungen zur Anwendung kommt. Dr. Kienesberger (Geschäftsführer MAGNIFIN): „Dabei ist höchste Qualität entscheidend: Bei Flammschutz von Kabelisolierungen ist ein Reinheitsgrad von 99,9% erforderlich. Um den hohen Qualitätsanforderungen auch im Lagermanagement gerecht zu werden, haben wir uns für METALAG entschieden.“ Diese Vorschriften haben durchaus ihre Berechtigung: „Elektrische Energie“ (neben „Blitzschlag“ und „Offenes Licht und Feuer“) zählt zu den häufigsten Brandursachen in Österreich. Auslöser sind oft alte oder qualitativ minderwertig abgeschirmte Kabel.

Reibungslose Integration und Ausrollung

Nur ein paar Wochen zuvor hatte MAGNIFIN ein neues Warenwirtschaftssystem (WWS) implementiert. Die anfängliche Skepsis zur nahtlosen Integration der Schnittstelle, wich schnell. DI (FH) Plott (Projektleiter MAGNIFIN): „Das Team von Metasyst kommunizierte direkt mit unserem WWS-Anbieter, was den Arbeitsablauf enorm erleichterte. Und der abschließende Schnittstellentest gab uns die Sicherheit, dass beide Systeme einwandfrei miteinander arbeiten.“ Dr. Kienesberger dazu: „Bei einer so umfassenden Umstellung ist man anfangs vorsichtig. Wenn wir gewusst hätten, dass alles so reibungslos abläuft, hätten wir das System bereits von vornherein für unsere gesamte Lagerhaltung eingeplant.“ Nach der erfolgreichen Testphase wird die Software nun auch auf die übrigen Lager ausgerollt.

Flexibilität trotz 320.000 Säcken und 14.000 Big Bags pro Jahr

Das Werk von MAGNIFIN besitzt vier Abfüllanlagen und drei unterschiedliche Lagerbereiche. Bei rund 14.000 Big Bags und 320.000 Säcken pro Jahr, die durch das Lager geschleust werden, müssen Abläufe hochautomatisiert sein. Dabei sind jene Mengen noch nicht einberechnet, die mittels Silo vorrangig in die umliegenden Länder transportiert werden. MAGNIFIN hat eine Exportquote von 96% - Überseelager in USA, China, Japan, Korea, etc. möchten bedient werden. Hier ist Flexibilität gefragt, ebenso hinsichtlich Just-In-Time-Anlieferungen an Kunden. Dr. Kienesberger: „Neigt sich das Jahr dem Ende zu, gehen außerdem die Bestellungen durch bevorstehende, kundenseitige Inventuren zurück. Das macht sich Anfang des darauffolgenden Jahres durch unverhältnismäßige, zusätzliche Bestellungen bemerkbar. Daher spielt neben einem zentralen Prozessleitsystem ein effektiv arbeitendes Lagerverwaltungssystem eine große Rolle.“

Inventurvereinfachung, Steigerung der Kapazitäten um 150 Prozent

Dr. Kienesberger: „Früher war es üblich, wöchentlich eine Inventur vorzunehmen. Das ist natürlich heutzutage nicht mehr zeitgemäß. Jetzt haben wir jederzeit einen genauen Überblick, welche Produkte auf Lager und welche noch zu produzieren sind. Ferner wurde die Lagerkapazität durch Investition eines Verschieberegallagers um 150 Prozent erhöht. “Nicht nur die Vorteile nach der Implementierung des LVS, sondern auch das Service währenddessen sind in positiver Erinnerung geblieben. DI (FH) Plott: „Wir hatten bei Metasyst immer einen Ansprechpartner, der Projektverlauf war gut strukturiert und die Unterstützung vor Ort vereinfachte das Prozedere ungemein.“

 

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